Wer sind wir?
Unsere Arbeit im Senegal gliedert sich in zwei Hauptbereiche:
Dabo
Fankama
Wie alles begann
Wir wollten nur zu einer Hochzeit.
Im Februar 2017 reisten die Geschwister Denis und Griselda Fornés, die in Katalonien und der Schweiz leben, nach Senegal, um an der Hochzeit ihres Freundes Bacary Kondjira, einem jungen Mandinka, der in Mataró (Spanien) lebt, teilzunehmen.
Als sie in Tabassaye, dem Heimatdorf des Bräutigams, ankamen, wurden sie herzlich begrüsst. Doch die fröhliche und ruhige Atmosphäre konnte nicht über die prekären Lebensbedingungen hinwegtäuschen. Mangelnde medizinische Versorgung und Hygiene lassen kleine Probleme rasch zu grossen werden.
Während der Feierlichkeiten trafen sie einen Mann mit einer vernachlässigten Infektion an der Hand und Ibrahima Diallo, einen 13-jährigen Jungen, der seit Jahren an chronischen Geschwüren an den Beinen leidet. Ohne Geld für einen Arzt verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zusehends. Davon tief berührt, brachten Denis und Griselda sie zur nächstgelegenen Krankenstation und übernahmen die medizinischen Kosten.
Wer wir sind
Team Schweiz
Team Schweiz
Team Senegal
Team Senegal
Team Katalonien
Team Katalonien
Wie wir arbeiten
Organisation
Die drei Vereine arbeiten zusammen, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Die verschiedenen Projekte, die durchgeführt werden, werden von den drei Vereinen entschieden und priorisiert, nachdem sie gemeinsam bewertet und diskutiert wurden. Anschließend spielt jeder Verein eine unterschiedliche Rolle bei deren Umsetzung.
Die katalanische und die schweizerische Zweigstelle des Vereins haben die Hauptaufgabe, Ressourcen für die Durchführung der verschiedenen konkreten Projekte zu sammeln, darüber zu beraten und bei der Umsetzung zu begleiten. Eine weitere wichtige Aufgabe liegt darin, bei uns Verständnis für den schwierigen Alltag im Senegal und die Besonderheiten der dortigen Kultur zu wecken.
Die senegalesische Zweigstelle hat die Funktion, die Bedürfnisse zu lokalisieren, Vorschläge zu unterbreiten, die mit den vereinbarten Fortschrittszielen übereinstimmen, und wenn diese genehmigt werden, sie umzusetzen. Sie ist auch für die tägliche Durchführung verantwortlich, in Koordination mit dem katalanischen Teil (Leitungsausschuss und Koordinierung).
Die Generalversammlung, die aus allen Mitgliedern besteht, ist das höchste Gremium und kommt in der Regel einmal im Jahr zusammen, um die durchgeführten Aktivitäten und Budgets zu genehmigen und zukünftige Strategien zu erörtern und zu bestätigen.
Der Vorstand ist das Entscheidungsgremium zwischen den Versammlungen und muss den ordnungsgemäßen Betrieb der Einrichtung und der Projekte sicherstellen, wie es in der Generalversammlung beschlossen wurde.
Die Direktions- und Koordinierungskommission ist ein ständiges Exekutivgremium, das für den ordentlichen Betrieb der Vereinsaktivitäten verantwortlich ist. Sie muss den reibungslosen Ablauf der laufenden Projekte überwachen und in Abstimmung mit den in Senegal tätigen Personen deren Verlauf verfolgen. Sie ist für die täglichen Aufgaben der Leitung, Koordination, Kommunikation und der Verwaltung der Kasse zuständig.
Unsere Mission
Unsere Vision
Die Werte, die die Führung unseres Vereins prägen:
- Solidarität zwischen den Völkern.
- Der Wille zu dienen.
- Berufung zum gegenseitigen Lernen und kulturellen Austausch.
- Die Demokratisierung in der Verwaltung und bei der Entscheidungsfindung.
- Das Engagement für eine transparente, nachhaltige und effiziente Verwaltung, die auf Autonomie abzielt.
Die allgemeinen Ziele unseres Vereins
- Beitrag zur allgemeinen Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Senegal, insbesondere für Personen mit gesundheitlichen Problemen und/oder Personen mit sehr begrenzten finanziellen Mitteln. Dazu gehört:
- Den Zugang zum Gesundheitssystem zu ermöglichen. Kindern, Jugendlichen und Frauen in den Gebieten, in denen wir in Senegal tätig sind, wird Priorität einräumt. Den Kranken soll eine Behandlung ermöglicht werden und Baruma begleitet sie auch während des Heilungsprozesses.
- Förderung der Prävention und Sensibilisierung im Gesundheitsbereich.
- Zusammenarbeit bei der Verbesserung der Schulinfrastruktur und beim Zugang zur Bildung für die gesamte Bevölkerung und in allen Lebensphasen.
- Für die Gleichheit der Rechte zu arbeiten, insbesondere für Kinder und Frauen, und die Chancengleichheit zu fördern.
- Das Bewusstsein für die senegalesische Kultur und Lebensrealität in der Schweiz und in Katalonien fördern.
Wie wir finanziert werden
In der Welt der Vereine und NGOs ist es üblich, dass eine wichtige Einnahmequelle die öffentlichen Zuschüsse sind. Dennoch haben wir bei BARUMA von Anfang an daraufgesetzt, so unabhängig wie möglich zu sein, indem wir danach streben, ausreichende und regelmäßige eigene Einnahmen zu sichern, um nicht vollständig von der öffentlichen Finanzierung abhängig zu sein, die immer willkommen ist, aber unsere Aktivitäten nicht konditionieren soll.
Um diese Unabhängigkeit zu erreichen, haben wir unsere Finanzierungsquellen diversifiziert, da eine der wichtigsten Ziele unserer Vereine in Europa die Suche nach Ressourcen ist.
Die wichtigsten Finanzierungsquelle in der Schweiz sind:
- Spenden Privatpersonen
- Mitgliederbeiträge
- Spenden Institutionen & Firmen
- Einnahmen Events (Kochkurse, Konzerte, etc.)
- Verkauf selbstgemachter Produkte (Konfi, Sirup, Weihnachtsguetzli, etc.)